Laboranalysen

Sie ernähren sich ausgewogen und gesund, fühlen sich aber trotzdem müde, schlapp und träge? Reagieren empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel, können diese jedoch nicht genau zuordnen, da Beschwerden erst Tage später auftreten? Ein nervöser Magen, Durchfall und/ oder Verstopfung begleiten Sie tagtäglich und stören Ihren Tagesablauf?

Es gibt viele mögliche Ursachen für solche Empfindungen oder Störungen im Organismus, auch wenn das Labor mit den Standartanalysen bzw. gängigen Laborparametern normal zu sein scheint.

Wenn diese Werte in Normbereich liegen, zeigt dies lediglich an, dass unser Körper noch eine gewisse Zeit in der Lage ist, diesen Organismus aufrecht zu erhalten. Der Körper zeigt uns mit seinen Symptomen an,

welche Strukturen gereizt oder bereits angegriffen sind. Gängige Parameter, wie die Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), Leberwerte und das Abwehrsystem sind dem Körper so wichtig, dass er alles ermöglicht, diese Zellen so gut zu bauen, damit sie die lebenswichtigen Aufgaben erfüllen können.

Doch einige Erkrankungen in seinen Vorstufen bleiben zu diesem Zeitpunkt häufig unentdeckt, obwohl die Laborparameter (Präparameter) schon stark erhöht oder gar erniedrigt sind. Durch die Analyse können Mangelerscheinungen frühzeitig entdeckt werden und gehören somit zur Prävention und Intervention.

Labormedizinische Analysen sind unverzichtbare Instrumente zur Erfassung der Prävalenz von gesundheitlichen Risikofaktoren und Krankheiten.


  • Vitamin D (25 OH)
  • Glutathion Transferase
  • Sekretorisches Immunglobulin A

Vitamin D (25 OH)

Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich - vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen.

Genau auf diese UV-Strahlung aber ist der Körper angewiesen, denn Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne. Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird daher im Körperfett gespeichert. Sind die Vitamin-D-Speicher voll, dann kommt man mit diesem Vorrat recht gut über den Winter.

Bei Fettleibigkeit funktioniert das allerdings nicht: Vitamin D wird zwar im Körperfett eingelagert, bei Übergewicht aber oft nicht mehr ans Blut abgegeben. Deshalb leiden übergewichtige Menschen besonders häufig an Vitamin-D-Mangel.

Es kann sich dabei um ganz unspezifische Symptome handeln, wie z. B. um Schlafprobleme, nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, ein schlechtes Hautbild oder häufige Infekte, schlechte Wundheilung, allgemeine Müdigkeit, Knochen- und Rückenschmerzen, chronisch schlechte Stimmung bis hin zur Depression.

Glutathion Transferase

Glutathion bzw. reduziertes oder aktives Glutathion (GSH), wie die wirksame Form genannt wird, ist in jeder Körperzelle vorhanden und wird in ihr gebildet.

Glutathion ist z.B. in der Lage, freie Radikale zu entschärfen. Je mehr reduziertes Glutathion in der Zelle ist, desto günstiger entwickelt sich in vielen Fällen ein Krankheitsverlauf und desto intakter ist der zelluläre Status: Reduzierung freier Radikale, Verbesserung der Sauerstoffversorgung, Stärkung des Immunsystems, Entgiftung, Schutz des Erbguts.

Folgende Anzeichen können auf einen Glutathion-Mangel hindeuten:

  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Leistungsabfall
  • Infektanfälligkeit

Oft geht ein Glutathion-Mangel mit anderen Krankheiten einher. Dabei sind Krankheiten wie Hepatitis, Epilepsie, Atemwegsinfekte oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist nicht die Folge, sondern die Ursache für den Mangel.

Das „s Immunglobulin A“ ist ein Antikörper und gehört somit zum Immunsystem. Im Darminneren bindet es sämtliche Schad- und Giftstoffe, die es erwischen kann, und entlastet so maßgeblich die Darmschleimhaut. Denn sobald das sIgA ein Virus oder ein Toxin gebunden hat,

wird dieses in jedem Fall mit dem Stuhl ausgeschieden und kann nicht mehr zur Darmschleimhaut, geschweige denn durch sie hindurch, in die Blutbahn gelangen. Je besser der Darm daher mit sIgA versorgt ist, desto stärker ist das Immunsystem und die Darmschleimhaut ist somit besser geschützt.